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Keine oder eingeschränkte Navigation

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Keine oder eingeschränkte Navigation

Unter „verhinderter“ oder „beeinträchtigter“ Navigation versteht man Umgebungen, in denen Ortungssysteme an Genauigkeit, Verfügbarkeit oder Integrität einbüßen. Diese Bedingungen wirken sich auf die GNSS Navigation aus, einschließlich GPS, Galileo und anderer Satellitenkonstellationen. Ingenieure bezeichnen diese Szenarien oft als GNSS oder GNSS Umgebungen.

Signalblockaden führen häufig zu einer verhinderten Navigation in städtischen Straßenschluchten, Tunneln, dichten Wäldern oder bei Unterwassereinsätzen. Gebäude, Gelände oder Bauwerke verhindern, dass Satellitensignale den Empfänger erreichen. Infolgedessen kann das System keine zuverlässige Position berechnen.

Interferenzen und Störsignale beeinträchtigen ebenfalls die Navigationsleistung. Absichtliche oder unbeabsichtigte Hochfrequenzsignale stören GNSS . Diese Interferenzen verringern die Signalqualität und erhöhen die Positionsfehler. Spoofing stellt eine weitere kritische Bedrohung in Umgebungen mit beeinträchtigter Navigation dar. Angreifer senden gefälschte GNSS aus, um Empfänger in die Irre zu führen. Diese Manipulation führt zu falschen Positions-, Geschwindigkeits- oder Zeitangaben.

Trägheitsnavigationssysteme (INS) bieten eine robuste Alternative in Situationen, in denen keine oder nur eingeschränkte Navigationsdaten verfügbar sind. INS Beschleunigungsmesser und Gyroskope, um Position, Geschwindigkeit und Ausrichtung zu berechnen. Diese Sensoren arbeiten unabhängig von externen Signalen. Ingenieure integrieren GNSS INS eine kontinuierliche Navigationsleistung INS gewährleisten. Wenn GNSS schwächer werden, INS das INS durch Kursschätzung INS die Positionsbestimmung. Dieser hybride Ansatz verbessert die Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit.

Allerdings kommt es INS im Laufe der Zeit aufgrund von Sensorfehlern zu INS . Hochleistungsfähige Trägheitsmesseinheiten (IMUs) reduzieren diese Abweichung erheblich. Fortschrittliche Filteralgorithmen verbessern zudem die Systemgenauigkeit bei GNSS .

Anwendungen wie autonome Fahrzeuge, UAVs und Verteidigungssysteme sind auf Navigationslösungen für den Fall eines Signalausfalls angewiesen. Diese Systeme erfordern eine kontinuierliche und zuverlässige Positionsbestimmung in schwierigen Umgebungen (Koppelnavigation). Eine robuste Navigation gewährleistet den Missionserfolg und die Betriebssicherheit.

Um die Leistung zu optimieren, kombinieren Ingenieure mehrere Sensoren, darunter LiDAR, Kameras und Wegstreckenzähler. Techniken der Sensorfusion verbessern die Genauigkeit und gleichen die Einschränkungen einzelner Sensoren aus.

Der Ausfall oder die Beeinträchtigung der Navigation bleibt eine entscheidende Herausforderung für moderne Navigationssysteme. Fortschrittliche Trägheitslösungen und Sensorfusionsstrategien bieten zuverlässige Alternativen. Diese Technologien gewährleisten eine genaue Positionsbestimmung, wenn GNSS ausfallen oder beeinträchtigt sind.