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Rauschen

Rauschen beschreibt grundsätzlich die zufälligen, unerwünschten Variationen, die im Ausgangssignal jedes Sensors vorhanden sind. In der Navigation ist dieses Konzept von entscheidender Bedeutung. Es bezieht sich auf die unvorhersehbaren Schwankungen in den Messungen von Sensoren wie Beschleunigungsmessern, Gyroskopen und GPS/GNSS-Empfängern.

Selbst unter konstanten Bedingungen ist der Sensorausgang nie vollkommen stabil. Folglich führen diese zufälligen Variationen zu Fehlern und Drift in der berechneten Position. Sie beeinflussen auch die Geschwindigkeits- und Lagewinkel-Schätzungen. Daher ist das Verständnis der Rauscheigenschaften unerlässlich.

Wir müssen die Rauschdichte und die Bias-Instabilität untersuchen. Letztendlich hilft uns dieses Wissen, zuverlässige Navigationssysteme zu entwickeln. Die Minimierung ist der Schlüssel. Sie stellt sicher, dass wir die Positionsgenauigkeit im Laufe der Zeit aufrechterhalten.

Die Aufgabe eines Sensors ist es, etwas Bestimmtes zu messen. Idealerweise sollte ein stetiger Eingang einen stetigen Ausgang erzeugen. Diese perfekte Beziehung ist jedoch selten gegeben. Rauschen führt zu unerwünschten, unvorhersehbaren Schwankungen. Diese Variationen sind die zufällige Komponente des Signals. Sie existieren unabhängig vom wahren Eingangssignal.

Rauschen verfälscht effektiv die reale Messung. Es macht das Ausgangssignal des Sensors weniger klar. Diese Verringerung der Klarheit wird oft als schlechtes Signal-Rausch-Verhältnis bezeichnet. Hohe Rauschpegel können die wahren Informationen vollständig verdecken.

Ingenieure und Wissenschaftler arbeiten daran, das Rauschen zu minimieren. Dies stellt sicher, dass die gesammelten Daten genau und zuverlässig sind. Seine Quellen können intern oder extern zum Sensor sein. Interne Quellen umfassen thermische Effekte innerhalb der Elektronik. Externe Quellen können elektromagnetische Interferenzen sein. Techniken wie Filterung und Abschirmung helfen, seine unerwünschten Auswirkungen zu reduzieren.

Der Einsatz von Inertial Measurement Units (IMUs) zur Rauschunterdrückung konzentriert sich auf die Kombination der Stärken ihrer internen Sensoren – Gyroskope und Beschleunigungsmesser – mit externen Referenzen (wie GNSS) durch fortschrittliche Filterung. Da IMU-Sensoren von Natur aus verrauscht sind, zielt der Unterdrückungsprozess darauf ab, die resultierende Positionsdrift zu reduzieren und die Lagewinkelschätzung zu stabilisieren.

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